| 30.10.2008 |
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WM-Bilanz des Veranstalters Universal Event Promotion GmbH Der Veranstalter Universal Event Promotion GmbH (UEP) zieht eine äußerst positive Bilanz der Schach-Weltmeisterschaft 2008. Die Resonanz auf dieses Ereignis war weltweit überwältigend. Der Kampf um den höchsten Titel im Schachsport – erstmals nach 74 Jahren wieder in Deutschland ausgetragen – zwischen Viswanathan Anand (Indien) und Wladimir Kramnik (Russland) hat ein sehr großes öffentliches Interesse sowohl in Deutschland als auch international erfahren.
Blick zur Bühne: Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn. Besucherresonanz 3.780 zahlende Besucher konnten für die elf Partien verzeichnet werden – bei insgesamt 4400 für diese elf Partien zur Verfügung stehenden Tickets ergibt dies eine Auslastungsquote von 85,9 %. Der Veranstalter UEP konnte für die vielen Interessierten täglich nur 400 Karten zum Verkauf bereitstellen. Bedingt durch die hohe Anzahl an Medien-Akkreditierungen sowie der Organisation war mehr nicht möglich. An mehreren Veranstaltungstagen konnten manche Schachfans keine Karte mehr erhalten, da die Austragungsstätte restlos gefüllt war.
Vor den Partien: die Ränge im Forum füllen sich. Medienresonanz Die Medien haben weltweit in allen Kontinenten über einen Zeitraum von drei Wochen ausführlich und vielfältig berichtet. Internationale Korrespondenten von bedeutenden Nachrichtenagenturen, Printmedien, TV- und Radiosendern sowie Internet-Portalen berichteten vor Ort über die Schach-Weltmeisterschaft. Für die Veranstaltung wurden insgesamt 427 Medienvertreter aus 28 Ländern akkreditiert. Schwerpunkte der Berichterstattung lagen im Gastgeberland Deutschland und in den Heimatländern der beiden Protagonisten – Indien und Russland. In allen Kontinenten wurde über die WM berichtet, Tausende von Berichten und Meldungen weltweit publiziert. Große Nachrichtenagenturen wie Associated Press, Reuters, DPA oder SID haben die unzähligen Schachinteressierten weltweit mit aktuellen Informationen versorgt. Im TV-Bereich waren ARD und ZDF und weitere namhafte Sender mit ihren Teams vor Ort, wodurch die WM in Nachrichtenmagazinen, Sportsendungen und anderen Formaten durchgängig ihren Platz fand. Darüber hinaus berichteten die großen Sender Indiens und Russlands mit eigenen Teams aus Bonn. Reuters TV hat vor Ort Bilder und Berichte für die gesamte Welt produziert. Gleiches gilt für die Berichterstattung im Internet. Weltweit haben bedeutende Medien die WM auf ihren Online-Portalen prominent platziert und durchgängig begleitet – in Deutschland etwa Der Spiegel, F.A.Z und Süddeutsche Zeitung. Internet Die Partie-Notationen der Schach-WM wurden im Rahmen freier Übertragungen den Schachfans aus aller Welt im Corporate Design präsentiert. Auf den zehn Servern des Veranstalters UEP verfolgten insgesamt 1.271.000 Besucher die Partien live. Darüber hinaus wurde weiteren 45 namhaften nationalen und internationalen Medien-Online-Portalen das WM-Applet zur freien Übertragung im Internet zur Verfügung gestellt. Wir können so davon ausgehen, dass die Gesamtzahl der Internet-Zuschauer über den gesamten Veranstaltungszeitraum zwischen 20 und 30 Millionen liegt.
Partner UEP hat während der Weltmeisterschaft viel Lob erfahren. Viele der im internationalen Schach tätigen Experten sind übereinstimmend der Meinung, dass dies das bis dato am besten präsentierte und organisierte Schach-Ereignis war. Einer, der sich stellvertretend dazu geäußert hat, ist der langjährige Präsident der FIDE, Florencio Campomanes, der in der Schachwelt bereits alles gesehen hat. Er sagte: „Ich bin begeistert. UEP hat es geschafft, der Präsentation von Schach eine neue Dimension zu verleihen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn UEP auf diesem Wege mit dem Weltschachverband auch weiterhin kooperieren wird.“ UEP möchte ausdrücklich hervorheben, dass ein solch bedeutendes Ereignis auf diesem Level nur gelingen konnte, wenn leistungsstarke und professionelle Partner zur Seite stehen. UEP bedankt sich in diesem Zusammenhang daher ganz herzlich bei Peer Steinbrück, dem Bundesminister der Finanzen und Schirmherrn der WM, unseren Hauptsponsoren Evonik Industries und Gazprom, dem Weltschachverband FIDE, der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland sowie der Stadt Bonn für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Abschließend möchte UEP aus all den Berichten, Einschätzungen und Stimmen zur WM eine wiedergeben, über die wir uns sehr gefreut haben. Die Schach-Legende Dr. Robert Hübner, der beste deutsche Spieler seit Emanuel Lasker, hat für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die WM geschrieben. Herr Hübners Einschätzung, dass bei der Präsentation dieser WM wieder das ‚Hauptaugenmerk auf die Vermittlung des Geschehens auf dem Schachbrett gerichtet wurde’ ist ein großes Lob für uns und eine Anerkennung unserer Arbeit. Hübner: „Es ist zu wünschen, dass dieses Beispiel Schule macht.“
Eröffnungspressekonferenz am 12.10.
Wladimir Kramnik und Viswanathan Anand beim Eröffnungsbankett mit Bärbel Dieckmann, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn.
Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Bonn.
Eröffnungszug zur Schach-WM durch Werner Müller, Vorstandsvorsitzender des Hauptsponsors Evonik Industries AG. Hinten (v.l.): Panagiotis Nikolopoulos (Hauptschiedsrichter), Florencio Campomanes (FIDE-Ehrenpräsident) und Josef Resch (UEP-Präsident und WM-Matchdirektor).
Pressekonferenz nach den Spielen im Kommentatorenraum der Ostgalerie.
Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen und Schirmherr der Schach-WM 2008, eröffnet die 8. Partie.
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